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Schmerztherapeutische Injektionen / Infusionstherapie

Wir unterscheiden zwischen akuten, neu aufgetretenen Schmerzen und solchen, die schon lange bestehen und/oder immer wieder neu auftreten (chronisch). Der akute Schmerz lässt sich meist schnell mit Medikamenten, Spritzen oder Chirotherapie beherrschen; der chronische Schmerz stellt aber ein eigenständiges "autonomes" Krankheitsbild dar und ist therapeutisch sehr viel schwieriger anzugehen.

 

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Die Schmerztherapie beinhaltet u.a. spezielle Injektionstechniken an die ursächlich für den Schmerz verantwortlichen Stellen und an die für die Schmerzleitung verantwortlichen Nerven.

Darüber hinaus werden gleichzeitig ablaufende Entzündungen mit Medikamenten und Infusionen behandelt: Beseitigung der Entzündung bedeutet meist auch Beseitigung des Schmerzes! Muskelentspannende Medikamente durchbrechen den Teufelskreis der Schmerzentstehung ebenfalls.

Zur Wirbelsäule gehören die Wirbel, die Bandscheiben, zahlreiche Bandverbindungen und Gelenke zwischen den einzelnen Bewegungssegmenten der Wirbelsäule. Sie steht in enger anatomischer Verbindung mit wichtigen Strukturen des Nervensystems. Zahlreiche Erkrankungen der Wirbelsäule gehen mit Schmerzen und Bewegungsstörungen einher. Häufig ist ein Schmerz im Bereich der Wirbelsäule mit einer Verschleißerkrankung, einem Bandscheibenvorfall oder einem sonstigen Dauerschaden verbunden.

Spinalnervenanalgesien, peridurale Injektionen und Wirbelgelenksinfiltrationen sind fester Bestandteil der Schmerztherapie an der Wirbelsäule. Durch wiederholte lokale Injektionen schmerzstillender und entzündungshemmender Mittel an den Schmerzausgangspunkt im Bewegungssegment ist es möglich, den Circulus vitiosus Schmerz/Fehlhaltung/Schmerz zu durchbrechen.

 

photo schmerztherapie

 

Voraussetzung ist die exakte Diagnose der Primärstörung durch neurologische und segmentale Untersuchung. Ist der vermutliche Schmerzausgangspunkt gefunden, liegt es nahe, diesen durch Infiltration mit einem Lokalanästhetikum zunächst aus diagnostischen Gründen als sogenannte probatorische Injektion auszuschalten und im weiteren Verlauf durch wiederholte Infiltrationen, unter Umständen unter Zusatz von Steroiden zu therapieren.

In Frage kommen Infiltrationen betroffener Nervenwurzeln innerhalb des Wirbelkanals als perineurale/epidurale Injektion, im Foramen intervertebrale als Spinalnervenanalgesie und als Infiltration der Wirbelgelenke als sogenannte Facetteninfiltration.

Bei der orthopädischen Schmerztherapie ist es üblich, diese Injektionen anhand palpatorisch-anatomischer Orientierungspunkte (sogenannte landmarks) durchzuführen.

Bei der Infusionstherapie wird der Magen-Darm-Trakt bewusst umgangen. Die Infusionen ermöglichen eine verlustfreie und direkte Aufnahme - vom Blut ausgehend werden die wertvollen Wirkstoffe in die Bereiche des Körpers transportiert, in denen sie benötigt werden.

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